Mittwoch, 1. Januar 2014

Ja zum Pavillon

An der Generalversammlung 2014 beschloss die CVP Meilen die Unterstützung des Kredits von 4,6 Millionen Franken für den Pavillonbau, über den am 23. März abgestimmt wird.

Angesichts der steigenden Schülerzahlen und der Ablehung des Projekts Karlsson durch den Souverän sind die zusätzlichen Schulräume dringend erforderlich. Die Modulbauweise und die Erweiterungsmöglichkeit gewährleisten die nötige Flexibilität.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Neues Vorstandsmitglied

Die CVP Meilen hat an der Generalversammlung 2014 Marzena Kopp einstimmig in den Vorstand gewählt. Kopp ist in Polen und Zürich aufgewachsen und lebt seit zwölf Jahren mit ihrer Familie in Feldmeilen. Sie ist promovierte Betriebswirtschafterin und arbeitet als Coach und Trainerin im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Für die CVP kandidiert sie diesen Frühling für die Schulpflege. 

Mittwoch, 1. August 2012

Eine Lanze gebrochen für die 2000-Watt-Gesellschaft

Am traditionellen Badhüsli-Anlass der CVP Meilen bieten wir jeweils in geselligen Rahmen ein spannendes Thema. Im Sommer 2012 war Bruno Bébié. der Energiebeauftragte der Stadt Zürich unser Gast. Seine Botschaft lautete. dass mit der Strategie einer 2000-Watt-Gesellschaft auf Gemeindeebene ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des menschgemachten Klimawandels geleistet werden könne. Zudem sei eine 2000-Watt-Gesellschaft besser auf Zeiten knapper und teurer Energieressourcen vorbereitet.

Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft - die Reduktion des Energieverbrauchs auf 2000 Watt und des CO2-Ausstosses auf eine Tonne pro Person — sind laut Bébié langfristig nur zu erreichen, wenn die Energie effizienter eingesetzt, der Anteil erneuerbarer Energieträger erhöht und die materiellen Konsumbedürfnisse hinterfragt werden. 2000 Watt entsprechen ungefähr dem heutigen globalen Durchschnittsenergieverbrauch. Der Primärenergieverbrauch in der Stadt Zürich liegt bei rund 5000 Watt pro Einwohner.

Bruno Bébié zeigte drei Handlungsfelder auf.
  • Erstens Suffizienz: Die Wohnfläche pro Kopf der Bevölkerung habe sich zwischen 1955 und 2005 mehr als verdreifacht. hier sei es angesagt, das rechte Mass zu finden.
  • Zweitens stelle die Strategie auf die Effizienz ab. Energieverluste bei Produktion, Transport und Verwendung könnten durch technische Massnahmen verhindert werden.
  • Drittens gehöre zur Strategie der Ausbau der erneuerbaren Energien.
Private werden unterstützt
Die Gemeindeordnung der Stadt Zürich sieht vor, die CO2-Emissionen bis 2050 auf 1 Tonne pro Person zu senken. Das ist ehrgeizig, weil sich Gebäude und Infrastrukturen nicht von heute auf morgen ändern lassen. Zu den Massnahmen gehören die Stromproduktewahl, die Förderung erneuerbarer Energien, eine Solarstrombörse, die Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie des Velo- und Fussverkehrs sowie die Siedlungsverdichtung. Wichtig sei auch die Vorbildwirkung der öffentlichen Hand. Bauten der Stadt werden nach erhöhten Massstäben energetisch saniert. Die Energieeffizienz bei Privaten wird durch Coaching oder Gewährung einer erhöhten baulichen Ausnutzung im Gegenzug zur Erfüllung verschärfter energetischer Auflagen gefördert.

Die Verankerung der 2000-Watt-Strategie in der Zürcher Gemeindeordnung betrachtet Bruno Bébié im Sinne eines politischen Commitments als hilfreich, da es sich um eine langfristige Aufgabe handle, die von vielen stadtinternen Akteuren Massnahmen verlange. In Meilen ist kürzlich eine ähnliche Initiative an der Urne abgelehnt worden.

Donnerstag, 25. August 2011

Wohin steuert die Generation Facebook?

Nach dem Apéro referierte am traditionsreichen Feldmeilemer Badhüsli-Anlass der CVP Meilen am 20. August 2011 Nationalrätin Barbara Schmid-Federer über die Generation Facebook.

Wir alle kennen Facebook und Twitter. Manche haben beides verbunden und damit sich selbst mit der Welt. Wir vernetzen uns mit Menschen, die wir kaum kennen, und natürlich auch mit echten Freunden. So erleben wir tagtäglich, mit welch ungeheurem Tempo ein Gedanke sich verbreiten kann. Aus einer Blitzidee wird ein Tweet. Dieser erscheint auf Facebook, und schon geht’s los.

Man wird gelobt, zitiert, kommentiert, kritisiert – aber auch beleidigt, verunglimpft oder angemacht. Barbara Schmid zeigte Möglichkeiten, aber auch Grenzen und wie diese – auch politisch – zu ziehen sind. Die Männedorfer Nationalrätin fühlte sich bei diesem komplexen Thema wie ein Fisch im Wasser, ist dies doch Gebiet, in welchem sie ihre politischen Sporen abverdient hat. Es gelang ihr, das Thema gut verständlich und spannend darzulegen, bevor die Kinder aus dem See stiegen und alle ihre mitgebrachten Würste auf den Grill legten, und einen gemütlichen Abend genossen – natürlich auch angeregt durch das spannende Referat

Freitag, 4. September 2009

Nein zur Wäck-Initiative am 27. September

Die CVP Meilen stimmt allen Geschäften der Gemeindeversammlung vom 7. September zu. Die Verlängerung der Schönacherstrasse ist richtig und entspricht dem Verkehrsrichtplan. Fragen ergeben sich aber zur weiteren Entwicklung. Als Folge der geplanten Überbauung ist davon abzusehen, dass auch die Schwabachstrasse ausgebaut werden muss. Leider liegen die Kosten dafür heute noch nicht vor. 
 
Die Revision der Entschädigungsverordnung gab zu reden. Die CVP findet es ernüchternd, dass aus der Zusammenlegung von politischer und Schulgemeinde nur eine Reduktion von 2000 Franken pro Jahr resultiert. Es sei allerdings verständlich, dass der Schulpräsident so viel erhalte wie der Gemeindepräsident. Die Wäck-Initiative, über die am 27. September an der Urne abgestimmt wird, lehnt die CVP ab. Es besteht kein Anlass, die Mittel aus dem Verkauf der Wäckerling-Stiftung für eine bestimmte Bevölkerungsschicht zu reservieren. Annehmen will die CVP an der Urne den Kredit für den Ausbau und die Sanierung der Abwasserreinigungsanlage. (ps)

Dienstag, 1. Januar 2008

CVP begrüsst Verkehrsrichtplan im Badhüsli

Am traditionellen Badhüsli-Anlass der CVP Meilen konnte im Sommer 2008 die IG Dorfkern ihre Vorstellungen über das weitere Vorgehen bei der neuen Gestaltung des Dorfzentrums präsentieren und mit den Mitgliedern diskutieren. Parteipräsident Stefan Wirth begrüsste die Mitglieder der CVP Meilen zu einer Parteiversammlung mit dem Schwerpunkt Umsetzung Verkehrsrichtplan. Über eine entsprechende Kreditvorlage soll an der Dezembergemeindeversammlung entschieden werden. Stefan Wirth, der die CVP in der Projektgruppe vertreten hat, stellte das Konzept für die Umsetzung vor. Die Parteiversammlung war sich grundsätzlich einig, dass der Masterplan Verkehr und die vorgesehene Umsetzung des Verkehrsrichtplans einen ausgewogenen Kompromiss bilden.
Nach intensiver Diskussion fand das Vorhaben grundsätzlich die Zustimmung der Versammlung. Neben den dadurch verwirklichten Sicherheitsanliegen sollen die Strassenzüge aber auch unter dem Gesichtspunkt von Wohnlichkeit und Ästhetik betrachtet werden. Zum traditionellen Badhüsli-Anlass konnte Stefan Wirth unter anderem die neue CVP-Bezirksparteipräsidentin Nicole Lauener (Erlenbach) begrüssen.

Wie weiter mit dem Dorfkern?
Als Gastreferent präsentierte Ruedi Schwarzenbach die Vorstellungen der IG Dorfkern über das weitere Vorgehen für die neue Gestaltung des Dorfzentrums. Er führte aus, dass die IG das Ziel des Gemeinderats und der Parteien teile, das Dorfzentrum besser zu gestalten. Wesentlich sei, dass nicht das ganze Areal an einen grossen externen Investor vergeben werde, dass die Gemeinde selber ihren Dorfkern gestalten könne und dass eine allfällige Bindungin Baurechtsverträgen 30 Jahre nicht übersteige. Die bisherigen Ziele seien zu redimensionieren. Die IG möchte ein angemessen vergrössertes Einkaufs- und Dienstleistungsangebot, eine Parkgarage, fussgängerfreundliche Einkaufszonen, eine Erweiterung der Gemeindeverwaltung, ein Bildungsund Begegnungszentrum, Freiflächen für Anlässe aller Art sowie ein durchmischtes Wohnangebot. Die IG Dorfkern schlägt eine Etappierung vor. Zuerst solle die Erweiterung des Gemeindehauses mit einem Parkhaus Ost erstellt werden.

Identität der Gemeinde
Weiter wies Ruedi Schwarzenbach auf zahlreiche Vorschläge aus dem Kreis der Nucleus-Gegner hin, die von der «Tabula rasa»-Visionen und eines Tunnels unter der Dorfstrasse bis zum Bau eines Parkhauses durch die Gemeinde selbst oder zur Erweiterung bestehender Geschäfts- und Wohnnutzungen reichten. Für die Anwesenden bestätigte sich der Eindruck, dass es mit so unterschiedlichen Vorstellungen, die sich gegen den Nucleus vereint hatten, schwierig sein wird, eine allgemein akzeptierte Lösung zu finden. Die IG sieht ihre Rolle weiterhin darin, die Strategie des Gemeinderats kritisch zu verfolgen und ihre Vorbehalte und Vorschläge in die politische Meinungsbildung einzubringen, auch im Gespräch mit den Parteien. Wer erwartet hatte, sie bringe nun aktiv eine breit abgestützte Lösung ins Spiel, sah sich also enttäuscht.
In der Diskussion wurde verlangt, dass der Standort der Gemeindeverwaltung und ihrer Erweiterung unter den neuen Gegebenheiten sorgsam evaluiert wird. Der Auffassung der Initianten, dass einige alte Gebäude wie das Gemeindehaus und das Sekundarschulhaus für die Identität der Gemeinde Meilen von grosser Bedeutung seien, hielten vorwiegend jüngere Leute entgegen, dass die Gestaltung des Dorfzentrums den heutigen Bedürfnissen entsprechen müsse und dass es an der heutigen Generation sei, ihm ein neues Gesicht zu geben. (cvp)